Markl Johanna
Johanna Markl
Johanna Markl (*xx.xx.xxxx in xy) ist Heilpraktikerin, Geomantin, Radiästhetin, Autorin und Ausbilderin. Sie gehört zu den Wegbereiterinnen der modernen Geomantie im deutschsprachigen Raum und zählt zu den Gründerpersönlichkeiten der Geomantiebewegung der 1990er-Jahre. Als Mitbegründerin des Instituts für Geomantie sowie der Hagia Chora – Schule für Geomantie hat sie zahlreiche Geomantinnen und Radiästhetinnen ausgebildet und die Entwicklung einer eigenständigen europäischen Geomantie maßgeblich geprägt.
Biografie
Johanna Markl absolvierte Ausbildungen in chinesischer Heilkunst, Pflanzen- und Steinheilkunde, Geburtsvorbereitung, Yoga, Gartenbau, Blütentherapie, Astrologie, klassischer Homöopathie und Sozialpädagogik. Seit den 1980er-Jahren widmet sie sich der europäischen Geomantie und Radiästhesie sowie der Erforschung von Symbolik, Mythologie, Brauchtum, Kunst- und Baugeschichte, Astronomie und Feng Shui. 1992 gründete sie gemeinsam mit Birgit Tali Menne das Institut für Geomantie, das sich insbesondere der Ausbildung von Frauen in Geomantie und Radiästhesie widmet. Parallel war sie Mitbegründerin der Hagia Chora – Schule für Geomantie, aus der sich die moderne deutschsprachige Geomantie wesentlich entwickelte. Für ihre Verdienste erhielt sie 2013 den Zwiller-Preis der Gesellschaft für Radiästhesie und Geomantie Region Basel.
Im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht die Wahrnehmung der Erde als lebendiger Organismus und die harmonische Gestaltung der Beziehung zwischen Mensch, Landschaft und Kosmos. Ihre geomantische Praxis verbindet europäische Geomantie mit Radiästhesie, Feng Shui und naturspirituellen Traditionen. Neben Haus- und Landschaftsuntersuchungen entwickelte sie Ausbildungsprogramme, Exkursionen und Seminare zur Landschaftsgeomantie. Besonders prägend ist ihr Ansatz einer intuitiven Ortswahrnehmung, die kulturelle, mythologische und energetische Dimensionen von Landschaften gleichermaßen berücksichtigt. Mit ihrer Lehrtätigkeit und ihren Veröffentlichungen zählt Johanna Markl zu den einflussreichsten Vertreterinnen der modernen europäischen Geomantie.
Quellen
Webseite des Instituts für Geomantie: https://www.geomantie-online.de
Bibliografie
Markl, Johanna: Kraftorte – Tore zwischen den Welten; Eigenverlag/Institut für Geomantie, Neuenkirchen 2005.
Markl, Kraftorte
Das Buch beschäftigt sich mit der Wahrnehmung und Deutung besonderer Orte und Landschaftsräume. Im Mittelpunkt stehen Methoden, mit denen die unterschiedlichen Qualitäten eines Ortes unmittelbar erfahren und beschrieben werden können. Markl verbindet dabei geomantische Wahrnehmung mit praktischer Natur- und Landschaftserfahrung und versteht Kraftorte als Räume, an denen eine bewusste Beziehung zwischen Mensch, Landschaft und den jeweils wahrgenommenen Qualitäten entstehen kann.